Deloitte zählt zu den führenden Wirtschafts- prüfungs- und Beratungsgesellschaften. Am Standort Düsseldorf arbeiteten rund 1.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Wirtschafts- prüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance in neun unterschiedlichen Gebäuden nahe der Königsallee. Viele Flächen blieben in den Bürogebäuden ungenutzt, die Bürostruktur bestand zu 75 Prozent aus Einzelbüros, rein rechnerisch verfügte jeder Mitarbeiter über 23,1 Quadratmeter Platz.
Deloitte suchte ein Gebäude, um alle Mitarbeiter in Düsseldorf an einem Standort zusammen zu führen. Ziel war es, das ganze Haus zu einem Arbeitsplatz werden zu lassen. Attribute wie Kommunikation, Teamarbeit und konzentriertes Arbeiten standen bei dem konzeptionellen Grundgedanken im Vordergrund.
Im Dialog mit Vorstufe wurde das Konzept innerhalb von drei Jahren mit einem Neubau umgesetzt: Im „Spherion“ der Architekten Deilmann Koch wurde eine transparente Struktur mit rund 85 Prozent Doppel- bzw. Gruppenbüros geschaffen. Fließende Übergänge lassen dabei multifunktional nutzbare Gemeinschaftsflächen zu.
Dank intelligenter Stauraumplanung bieten sich jedem Mitarbeiter ausreichend Entfaltungs- möglichkeiten bei nun durchschnittlich zur Verfügung stehenden acht Quadratmetern. Diese effiziente Raumnutzung bedeutete für Deloitte unmittelbar Kosteneinsparungen, von denen auch die Angestellten profitierten: Die Ausstattungsqualität der Arbeitsplätze wurde enorm angehoben und erleichtert so die Arbeitsabläufe.
Die Wirtschaftswoche verlieh für das durchdachte Bürokonzept den Award „Best Office 2004“. Zudem wurde Deloitte mit dem femb Award als „Office of the Years 2004“ ausgezeichnet.